bb22 hat daher, in Zusammenarbeit mit weiteren Planungspartnern, das Konzept der +PlusStadt entwickelt, das sowohl auf die Transformation bestehender Gebäude und Stadtviertel angewandt werden kann als auch in der Neuplanung zukunftsfähiger Quartiere und Projekte.


 

Frankfurter Rundschau – © Michael Schick

Die +PlusStadt basiert auf einer hohen baulichen Verdichtung bei gleichzeitiger Maximierung der zugeordneten Freiflächen – sowohl im Quartiersmaßstab als auch auf die Stadt und die Region bezogen. Sie entwickelt sich aus der Landschaft heraus und nutzt die vorhandenen natürlichen Quellen (Wind, Wasser, Sonne). Windschneisen und Grünraume mit Verdunstungsflächen sichern die notwendigen stadtklimatisch positiven Auswirkungen in Zeiten des Klimawandels.


Die +PlusStadt bezieht in seiner Gestaltung die späteren Nutzer mit ein. Mobilität, Energie, Wasser und Produktion werden neu gedacht und die vernetzten Kreisläufe in den Quartieren reduzieren den CO2-Abdruck der Bewohner auf ein Minimum. Dabei soll das Leben im Quartier Spaß machen und eine hohe Aufenthaltsqualität bieten – gemäß dem Motto „Mehrwert durch Nachhaltigkeit“.


Erstmals wurde der ganzheitliche Ansatz der +PlusStadt bei dem städtebaulichen Wettbewerb für das geplante „Stadtteil der Quartiere“ im Frankfurter Nordwesten angewandt.


Doch auch beim Bauen im Bestand wurden einzelne Aspekte der +PlusStadt bereits angewandt, beispielsweise in dem Freiraumentwicklungsprogramm für die Stadt Offenbach.

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Im Zuge der Entwicklung des Rahmenplans für die Konversion der Bürostadt Frankfurt-Niederrad zum durchmischten „Lyoner Viertel“ sind erste Ideen der +PlusStadt umgesetzt worden.

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